Nicola Pinder, Repräsentantin für das Vereinigte Königreich, hält auf der GlobalConnect Konferenz eine Rede und steht vor einem Rednerpult in einem Seminarraum

Zwischen digitalen Innovationen und Early Adoptern: Wie durch Kooperationen mit Großbritannien neue Perspektiven eröffnet werden

Ein Markteinstieg ins Vereinigte Königreich lohnt sich auch nach dem Brexit. Nicola Pinder, UK-Repräsentantin des Landes Baden-Württemberg, verrät, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit besonders vielversprechend ist.

Es ist ein Meilenstein für die deutsch-britischen Beziehungen: Am 17. Juli 2025 unterzeichneten Bundeskanzler Friedrich Merz und Premierminister Keir Starmer den ersten bilateralen Vertrag zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich, der auch für südwestdeutsche Unternehmen neue Türen öffnet. „Der Kensington-Vertrag ist ein einmaliges Abkommen, das einen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und Deutschland als enge strategische Partner schafft und dazu beiträgt, eine sichere und prosperierende Zukunft für beide Länder zu gestalten, die alle Bereiche der bilateralen Beziehungen abdeckt“, ist Baden-Württembergs Repräsentantin für das Vereinigte Königreich Nicola Pinder überzeugt.

Bereits 2021 wurde das BW-UK-Office mit Pinder als Repräsentantin in London eröffnet, um auch nach dem Brexit die Beziehungen beider Länder zu pflegen. Pinder hat in den letzten vier Jahren einiges erreicht: „Wir sehen jetzt die Ergebnisse der Vorarbeit, die seit 2021 vom britischen Büro geleistet wurde. Wir arbeiten sowohl mit baden-württembergischen als auch britischen Unternehmen zusammen, um ihnen nicht nur dabei zu helfen in den jeweiligen Ländern Fuß zu fassen, sondern auch bedeutende Geschäftsaktivitäten aufzubauen.“ Dazu gehören u.a. die Umsetzung des ersten UK-Germany Tech Accelerators, die Durchführung von Delegationsreisen zu verschiedenen Sektoren und die Unterstützung zahlreicher Expansionen, u.a. der Mannheimer KI-Firma Osapiens nach London. Durch das britisch-deutsche Freundschaftsabkommen können diese Aktivitäten nun weiter gestärkt werden. Im Podcast Meeting Point BW_i liefert Pinder tiefere Einblicke in erfolgreiche Projekte des Auslandsbüros und neue Möglichkeiten durch den Kensington-Vertrag. Außerdem verrät sie, in welchen Branchen Kooperationen besonders zukunftsreich sind und warum es sich lohnt, innovative Technologien auf dem britischen Markt zu testen.

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