Gruppenbild der Repräsentanten des Landes Baden-Württemberg beim IPAI

Repräsentantentreffen 2025: Austausch mit Institutionen und Unternehmen aus THE LÄND

Baden-Württembergs Repräsentantinnen und Repräsentanten im Ausland reisten nach Stuttgart, um sich mit südwestdeutschen Stakeholdern zu vernetzen.

Von Möglichkeiten für zukunftsreiche KI-Partnerschaften bis hin zu Tipps für einen Markteinstieg auf dem afrikanischen Kontinent – beim diesjährigen Repräsentantentreffen teilten Baden-Württembergs Außenwirtschaftsexpertinnen und -experten vom 02. bis 03. Dezember 2025 persönlich ihr Wissen rund um das Thema Internationalisierung. Aus insgesamt neun verschiedenen Zielmärkten reisten sie an, um ein Update über den Innovationsstandort Baden-Württemberg zu erhalten und mit südwestdeutschen Unternehmen Kooperationspotenziale auszuloten. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, begrüßte die Gruppe am ersten Tag offiziell in Stuttgart. Beim anschließenden Netzwerkempfang mit südwestdeutschen Institutionen konnten sie Geschäftschancen in ihren Zielregionen vorstellen und Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte finden.

Praxisbezogene Einblicke in die Wirtschaftskraft von THE LÄND erhielten die Repräsentantinnen und Repräsentanten bei einer Tour am nächsten Tag, zu deren Stationen der IPAI in Heilbronn und Festo in Esslingen gehörten. Beim IPAI wurde der Gruppe der aktuelle Stand des Innovationsparks vorgestellt, der in Zukunft Europas größtes KI-Ökosystem beheimaten soll. Bis 2030 soll der Forschungs- und Entwicklungscampus 13 Gebäude umfassen. Der IPAI ermöglicht die Begegnungen verschiedener Unternehmen an einem Ort, die ihr Know-how für die Umsetzung gemeinsamer Projekte nutzen können. Für internationale Partnerschaften zeigt sich der Campus offen, vor allem an der Ansiedlung ausländischer KI-Firmen mit innovativen Lösungen. Internationale Start-ups können zudem von der Vernetzung mit etablierten Firmen aus Baden-Württemberg profitieren. Besonderes Interesse am IPAI zeigte die Wirtschaftsrepräsentanz in den USA, da auch das Silicon Valley ein Vorreiter für KI-Technologien ist und sich zwischen beiden Zukunftshubs starke Kooperationen bilden könnten.

Der Besuch bei Festo vermittelte den Repräsentantinnen und Repräsentanten Einblicke in Innovationen aus der Automatisierungstechnik. Bei einem Durchgang durch das Festo Experience Center lernten sie neueste Entwicklungen aus den Bereichen Wasserstoff, Supply Chain sowie Food Processing kennen. Darüber hinaus wurden ihnen Technologien für den Bildungssektor präsentiert, durch die bei jungen Menschen das Interesse für MINT-Fächer geweckt werden soll. Das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Familienunternehmen ist mit eigenen Gesellschaften in bereits über 60 Ländern vertreten, strebt aber die weitere Internationalisierung an. So ist der Global Player überzeugt davon, dass der afrikanische Kontinent ein wichtiger Zukunftsmarkt ist und plant ihn stärker in den Blick zu nehmen – mit einem ersten Fokus auf Kenia. Den Repräsentantenbesuch nutzte die Firma, um sich mit den Wirtschaftsrepräsentanzen in Ostafrika und Südafrika zu vernetzen, die bei einem Markteinstieg Türen öffnen können.

Wenn Sie Interesse an noch mehr Informationen zu den einzelnen Zielregionen haben oder direkt in Kontakt mit den Leitenden der Wirtschaftsrepräsentanzen und Auslandsbüros treten möchten, schauen Sie gerne auf den einzelnen Länderseiten vorbei.

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